»re/set« – internationale Designkonferenz in Offenbach

Das Wort »Design« hat viele Implikationen, und die gängige Klage der Designer lautet,
dass der Begriff seit der Postmoderne diffus und uneindeutig geworden ist, eben weil sich heute alles mit dem Titel »Design« schmückt, klassischerweise auch Naildesign. So ist die Frage, was genau die »echten« Designer tun, worin heute ihr besonderes Können besteht: Betrachtet man nun die vielfältigen Tätigkeiten, die unter dem Begriff Design subsumiert werden, etwas genauer, so scheint doch eines eindeutig hervorzutreten: Sie sind allesamt durch die Kompetenz des Entwerfens gekennzeichnet. Und aus ebendieser Kompetenz leitet sich ein spezifisches Designwissen ab. Erst durch das Entwerfen – der Begriff Entwurf hat im Übrigen im Englischen keine Entsprechung – konstituiert sich Design als Disziplin.

Die HfG Offenbach fragt nun, im Rahmen der Designkonferenz re/set (16./17. 05) nach den jeweiligen Deutungen von Entwurf-Knowledge-Discipline und hat hierfür Größen aus Theorie und Praxis eingeladen, gemeinsam über die Zukunft des Designs zu diskutieren.

re/set bei Facebook

http://www.hfg-offenbach.de/reset


You are invited to join us for discussion –
Registration until 15/04/14 via http://www.hfg-offenbach.de/reset

Fee / Gebühr:
The conference is free for HfG Students.
Students from other Universities: 30 Euro
Non-students: 100 Euro

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Symposium »Halt. Langzeitprojekte in der Porträtfotografie« in Offenbach

Tania Ost hat im Rahmen ihres Promotionsstudiums an der HfG Offenbach ein Symposium organisiert:

http://www.hfg-offenbach.de/halt

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Das Symposium widmet sich aus unterschiedlichsten Perspektiven Sammlungen von über die Zeit entstandenen Porträtfotografien: Zunächst gilt es, allgemeine Kriterien zu untersuchen, die für jede Porträtfotografie relevant sind, die aber über die Zeit und in der Wiederholung eine neue Bedeutung erfahren. Und dann bilden sich im Umgang mit der langen Zeit spezifische Kriterien heraus: zunächst die Festlegung eines Anfangs, eines Endes – der Dauer.

Es geht voran: Promotionsrecht für die Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle

Der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle wurde durch den Minister für Wissenschaft und Wirtschaft des Landes Sachsen-Anhalt, Hartmut Möllring, das Promotionsrecht verliehen.

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Die Hochschule sieht mit der Verleihung des Promotionsrechtes für die wissenschaftlichen Disziplinen (Designwissenschaften) im Fachbereich Design die Anerkennung des vorhandenen wissenschaftlichen Potentials in den kreativen Ausbildungsbereichen und die intensiven Aktivitäten der an der BURG tätigen Wissenschaftler bestätigt.

Mit zahlreichen Kolloquien und Tagungen hat sich der Bereich in den letzten Jahren konsequent in den internationalen Diskurs eingebracht; die designtheoretischen Symposien haben eine lange Tradition an der BURG und werden regelmäßig durchgeführt, zuletzt im Herbst 2012 unter dem Thema „Fiasco – ma non troppo. Vom Designfehler zum Fehlerdesign“. Zunehmend finden diese Formate in unmittelbarer Korrespondenz mit dem Fachbereich Kunst und externen Institutionen statt – im Frühsommer 2013 erst wurde eine interdisziplinäre Tagung zum Thema „Kitsch. Vom Nutzen der Nicht-Kunst“ in Kooperation mit der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg veranstaltet. Mit dem im Studienjahr 2008/09 neu installierten Masterstudiengang „Design Studies“ wurde der Wissenschaftsbereich an der BURG als Querschnittsbereich konsequent um einen eigenen theoretischen Studiengang im Fachbereich erweitert.

„Wir freuen uns sehr über die Anerkennung, die uns nach langem Bemühen durch die Verleihung zuteil wird. Mit dem Promotionsrecht wird unseren Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern in den Theoriebereichen die Möglichkeit gegeben, zukünftig mit Promovenden weiterführend an kunsthochschulaffinen Themen zu forschen und im Diskurs mit Graduiertenbereichen unserer nationalen und internationalen Partnerhochschulen gleichberechtigt zusammenzuarbeiten“, sagt Prof. Axel Müller-Schöll, Rektor der Kunsthochschule.

Quelle: http://www.burg-halle.de/hochschule/information/presse/pressemitteilung/a/promotionsrecht-fuer-die-burg-giebichenstein-kunsthochschule-halle.html (Pressemitteilung vom 15. Oktober 2013)

Teilnahmeaufruf: 10. Kolloquium »Design promoviert« in Hamburg

Das Kolloquium bietet Promovierenden im Design eine Gelegenheit, ihr Forschungsthema unter Gleichgesinnten zur Diskussion zu stellen. Erfahrene Designforscher werden eingeladen, uns mit hilfreichen Kommentaren zur Seite zu stehen. Vorträge zu erfolgreich abgeschlossenen Promotionen im Designbereich sollen die Veranstaltung abrunden.

Gastgeber für das zehnte Kolloquium „Design Promoviert“ ist dieses Mal die HFBK Hamburg, wie gewohnt in Zusammenarbeit mit der Themengruppe „Design Promoviert“ der DGTF und dem Design Research Network.
Das Kolloquium ist eine Veranstaltung für junge Designforschende, um ihre Arbeiten vorzustellen und diskutieren zu lassen. Es bietet Promovierenden im Design eine Gelegenheit, ihr Forschungsthema unter Gleichgesinnten zur Diskussion zu stellen. Erfahrene Designforscher werden eingeladen, uns mit hilfreichen Kommentaren zur Seite zu stehen. Vorträge zu erfolgreich abgeschlossenen Promotionen im Designbereich sollen die Veranstaltung abrunden.

Einreichen von Beiträgen

Das Kolloquium richtet sich insbesondere an alle Designpromovierenden und solche, die es werden wollen. Interessierte, die gern vortragen möchten, können ihre Kurzdarstellung von 500 Wörtern (plus Literaturverweise) bis auf www.design-promoviert.de/kolloquium hochladen. Hier ist auch die Teilnahmeanmeldung möglich. Auch internationale Designpromovierende sind herzlich eingeladen zu partizipieren. Besonders herausragende Vortragende bekommen die Gelegenheit, in der Designtheorie-Zeitschrift »Öffnungzeiten« als Artikel zu veröffentlichen.

In der Kurzdarstellung sollen, je nach Arbeitsstand, die folgenden Fragen beantwortet werden:

  • Was ist, ganz allgemein, der aktuelle Stand der Forschungsarbeit?
  • Was ist das Feld, in dem geforscht wird oder werden soll?
  • Was ist das Forschungsproblem (nicht nur das Designproblem)?
  • Wie lautet die genaue Forschungsfrage (nicht nur die Designfrage)?
  • Welche Untersuchungsmethoden sollen benutzt werden,
    um diese Frage zu beantworten (in Form von Design- und Beobachtungspraktiken)?
  • Wie sind die forscherische und gestalterische Praxis verbunden, welchen Einfluss haben sie aufeinander?
  • Wo gibt’s noch Probleme/Unsicherheiten bzgl. derer man sich Feedback im Kolloquium erhofft?

Jede(r) Vortragende hat 15 Minuten zur Präsentation und 15 Minuten zur Diskussion des Beitrags. Die konstruktive Diskussion des Themas steht im Vordergrund. Wir planen außerdem eine freiwillige Veröffentlichung der überarbeiteten Beiträge in Form von Kurzpapieren (max. 1500 Wörter), in denen die Rückmeldungen und Kommentare aus dem Kolloquium integriert sind.

Mini-Vorlesungen

Damit bei den Kolloquien nicht nur Arbeiten am Anfang der Promotion diskutiert werden, sondern Promovierende auch Gelegenheit haben, ihr erworbenes Wissen mit anderen zu teilen, gibt es die Möglichkeit für sogenannte Mini-Vorlesungen.

Da das sorgfältige Einlesen in einen bestimmten Wissensbereich oder eine Methode sowieso fester Bestandteil einer Dissertation sein sollte, bietet es sich an, dieses Wissen mit seinen (oder ihren) Mitpromovierenden zu teilen. Die Kurzdarstellungen für Mini-Vorlesungen werden über die Themengruppe „Design Promoviert“ und das DRNetwork nach den Kolloquien als dauerhafte Ressource zur Verfügung gestellt.

Die Mini-Vorlesungen sind viertelstündige Vorträge ohne anschließende Diskussion. Sie sind vor allem zur Information gedacht, für Einsteiger, die noch wenig Erfahrung mit theoretischen Hintergründen und Methoden haben. Sie sollten folgende Informationen beinhalten:

    • Überblick über wichtige Autoren zum Thema, ihre Positionen und Beziehungen zueinander
    • Hintergrund des Themas, d.h. Herkunft der Methode/Theorie (welches Feld?), ursprünglicher Zweck oder Zielsetzung
    • bekannte Schwächen und Stärken der Methode/Theorie
    • Wieso hast Du diese Methode/Theorie ausgewählt und wie hast Du sie auf Deine Fragestellung angewandt?

Übergeordnete Vorträge

Zusätzlich können Vorschläge für übergeordnete Vorträge über Designpromotion in Deutschland eingereicht werden. Diese könnten beispielsweise Methoden, Prozessen und Strategien zum erfolgreichen promovieren im Design beschreiben oder Erfahrungsberichte über gute bzw. schlechte Rahmenbedingungen an Hochschulen sowie institutionelle Voraussetzungen für eine Promotion vorstellen.
Beiträge dieser Kategorie sollten bis zu 2000 Worte umfassen, die vor der Veranstaltung eingereicht und nach dem Kolloquium auf www.design-promoviert.de und www.designresearchnetwork.org dauerhaft veröffentlicht werden.

Folgende Fragen können darin z.B. beantwortet werden:

      • Welche Probleme gibt es mit einer Promotion im Design, und welche konkreten Möglichkeiten und Ansätze, um sie zu lösen?
      • Wie sind die formellen Anforderungen, und wie kann man sie am besten erfüllen?
      • Welche Modelle und Verfahren haben sich bewährt?
      • Welche sind eher hinderlich?

Peer Review

Wir wollen nicht nur die Diskussionskultur, sondern auch das kritische Lesen unter Designforschern üben. Deswegen werden alle Beiträge einem Review-Verfahren – in der Regel ebenfalls unter Design-Doktoranden – unterzogen. Das Review-Ergebnis dient hier zur besseren Vorbereitung auf die Präsentation und nicht als Ausschlusskriterium.

Für den Review sind u. a. folgende inhaltliche Aspekte ausschlaggebend:

      • Das vorgestellte Projekt sollte den Anspruch und den Umfang eines Promotionsthemas haben. Das heißt, es sollte einerseits groß genug sein, um eine mehrjährige Forschungsarbeit zu rechtfertigen. Es sollte andererseits neues grundsätzliches Wissen auf einem Gebiet erarbeiten. Entwurfsprojekte aus dem Zusammenhang des Promotionsvorhabens sollten deswegen im Kontext einer entsprechend größeren Forschungsfrage stehen.
      • Das Thema sollte ein Designforschungsthema sein. Das heißt, es sollte eine Forschungsfrage behandelt werden, die grundsätzliche Relevanz für das gestalterische Handeln besitzt und nicht mit einer rein praktischen Designarbeit beantwortet werden kann.
      • Designpraxis kann und sollte für die Forschungsarbeit jedoch eine zentrale Rolle spielen. Diese sollte nicht nur gestalterisch, sondern auch sprachlich artikuliert und reflektiert werden und im Bezug zu verwandten wissenschaftlichen Wirkungsfelder stehen.
      • Der Forschungsanteil im Design soll deutlich werden. Entsprechend sollte der/die Vortragende Antworten und Hinweise auf die Problemstellung, die Forschungsfrage, die verwendeten Methoden, mögliche Hypothesen und erwartete Schlussfolgerungen geben können.

Termine, Ort und Kosten

      • verlängert: 14. Oktober 2013, 23:59 Uhr: Einsendeschluss für alle Beiträge
      • 20. Oktober 2013: Bekanntgabe der Vortragenden,Versand der Reviews zur Überarbeitung der Beiträge
      • 27. Oktober 2013, 23:59 Uhr: Anmeldeschluss
      • 24. November 2013: 10. Kolloquium Design Promoviert an der HfBK Hamburg

Damit wir die Kosten für Essen und Getränke vor Ort decken können, erheben wir einen Unkostenbeitrag von 15€ pro Teilnehmer.

 

Teilnahmeaufruf: Design and Research in Architecture – Reflexives Entwerfen

An der Universität Hannover wird ein Symposium zum Thema Design and Research in Architecture stattfinden, welches sich insbesondee an Promovierende richtet:

+++ CALL FOR PAPERS +++

Design and Research in Architecture

Reflexives Entwerfen

13.-15. Juni 2013

3. Symposium Entwerfen und Forschen in der Architektur
Fakultät für Architektur und Landschaft I Leibniz Universität Hannover

‚Reflexives Entwerfen‘ beschreibt eine Forschungsperspektive in der Architektur, die den Gewinn von Wissen als inhärenten Anteil von Entwurfsprozessen explizit thematisiert. Das im Kontext der Architektur als Disziplin und Berufspraxis oftmals dominante Primat des realisierten Projekts verstellt den Blick auf die tatsächliche Relevanz des Denkens in architektonischen Gestaltungsprozessen. Der konkrete, theoretisch nicht vorwegzunehmende Entwurfsverlauf ist interaktiv verbunden mit dem kontinuierlichen Aufbauprozess von implizitem und explizitem Wissen, der dem konkreten Einzelentwurf nicht nur vorausgeht, sondern ihn begleitet und überschreitet. Dieser Aufbauprozess generiert die Grundhaltung, in der Denkstile, Architekturverständnisse, Ideale und Wertigkeiten der Entwerfenden enthalten sind. Dieser Aufbauprozess erzeugt ebenfalls einen wachsenden Wissenskorpus darüber, wie man diese Prinzipien und Konzepte durch Entwerfen realisieren kann. `Reflexives Entwerfen´ ist ein Forschungsfeld, das bezogen werden kann auf jeden denkbaren Maßstab und den gesamten Zyklus von Analysieren und Dokumentieren und Erdenken, Erfinden, Präzisieren, Kommunizieren, Umsetzen etc. einschließt. Oftmals an der Schnittstelle von Forschung, Lehre und Praxis richtet sich der Blick darüber hinaus auch auf globale und lokale Räume und Kulturen sowie auf transdisziplinäre Fragen im Kontext der Reflexiven Moderne.

Welche aktuellen Zugänge und Fragestellungen sehen die Teilnehmenden im Forschungsfeld `Reflexives Entwerfen´? Welche Methoden fördern die Bearbeitung von entwurfsbezogenen Forschungsprojekten? Welche entwurflichen und welche wissenschaftlichen Denkformen und Handlungsmöglichkeiten treten dabei in den Vordergrund? Welche Potentiale eröffnen das Entwerfen als komplexes Verfahren und entwerferische Medien als Kommunikationswerkzeuge auch über die Architektur- und Städtebaudisziplin hinaus? Welche individuellen und kollektiven Ziele können mit der angewandten oder theoretisch-systematischen Entwurfsforschung konkret verbunden werden?
Das Spektrum der Themen reicht von weitgespannten theoretischen und methodischen Fragestellungen über disziplinäre Selbstvergewisserung bis zu praktischen Anwendungen in Architektur und Städtebau.

Einleitende Vorträge internationaler Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen werden dazu beitragen, bisherige Erkenntnisse zu bündeln, grundlegende Begriffe zu präzisieren und relevante Fragestellungen sowie Forschungspotentiale aufzuzeigen. In einem Workshop werden übergreifende Aspekte des Symposiums in einer pragmatischeren und experimentelleren Weise weiterentwickelt. In offenen und informellen Dialogen über Themen und Methoden wird den Teilnehmenden ein Forum geöffnet, um Erfahrungen, Wissen und Fragenhorizonte zu präsentieren, gemeinsam zu evaluieren und zu diskutieren sowie sich zu vernetzen. Anschließend werden in Kurzvorträgen Dissertationsprojekte vorgestellt und in ihren wissenschaftlichen Zusammenhängen reflektiert.

Abstracts mit max. 300 Wörtern (in deutscher oder englischer Sprache), in denen Ziele, Inhalte, Methoden und evtl. Ergebnisse der eigenen Promotion beschrieben werden, können bis zum 5. Mai 2013, ergänzt um einen kurzen CV, per Mail an: m.buchert@igt-arch.uni-hannover.de eingereicht werden.

Peers: Prof. Ute Frank, TU Berlin
Prof. Dr. Christoph Grafe, Bergische Universität Wuppertal
Prof. Dr. Angelika Schnell, Akademie der Bildenden Künste Wien N.N.

Teilnahmegebühr: 40 Euro.
Beginn Do, 13.Juni 2013, 16 h
Ende Sa, 15.Juni 2013, ca. 15 h

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

a_ku Architektur und Kunst 20./21. Jahrhundert
Institut für Geschichte und Theorie der Architektur
Fakultät für Architektur und Landschaft
Leibniz Universität Hannover
Herrenhäuser Straße 8
D-30419 Hannover
T +49.511.762.19537